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Aktuell

Künstlermarkt im Frankfurter Römer   07. bis 22. Dezember 2017    täglich 12 - 20 Uhr                             www.bbk-frankfurt.de
Kunst in Licher Scheunen, Zum Tag des offenen Denkmals   09. und 10. September 2017   Sa. 11 - 20 Uhr / So. 11 - 18 Uhr
                                                                                                                                                                                  www.kunst-in-scheunen.de
Portrait
Pressestimmen

Frankfurter Neue Presse, Dezember 2014, Alexandra Flieth   Oftmals sind es die kleinen Dinge, die das Bild einer Stadt oder eines Ortes prägen und einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen, damit sie wahrgenommen werden. Dazu gehören Formen, Flächen und Linien, wie sie etwa in der Architektur Frankfurts, aber beispielsweise auch in der Natur oder in geschlossenen Räumen zu finden sind. Fotografenmeisterin Anna Schamschula sucht genau nach solchen Besonderheiten in ihrer Umgebung. Mit dem richtigen Blick für Details und einem Gefühl für Perspektive fotografiert die Frankfurterin Strukturen – darunter Ausschnitte von prägnanten Gebäuden, aber auch Stromleitungen oder Holz zählen dazu. Um zu erkennen, um welches Gebäude oder welchen Ort es sich handelt, muss der Betrachter ganz genau hinschauen. Die Fotografin gibt den aufgedeckten Strukturen in ihren Werken Raum und macht sie zu eigenständigen Motiven, die fast wie eine geometrisch abstrakte Komposition wirken…
 

Frankfurter Rundschau, August 2014, raf.    …Schamschula sucht ihre Motive vor allem im urbanen Raum, löst sie aus ihrem Umfeld und komponiert sie strukturell neu…

Frankfurter Rundschau, März 2013, Markus Elsner   …Linien, Farben und Flächen  -  das inspiriert mich“  betont Anna Schamschula. Ihre Fotografie ist gradlinig:  klare Kante, harte Kontraste, strenge Ordnung, starke Reduktion …

Pressetext zur Ausstellung“ …wie gemalt“, 2013, Markus Elsner    Die Fotografin Anna Schamschula stellt 15 Arbeiten aus, von denen der größte Teil jüngst in Rom entstand. Dabei geht es der zu strenger Linienführung neigenden Künstlerin nicht um die Wiedergabe konkreter Motive, sondern um das Herauslösen von Details hinein in einen neuen Kontext. Farbspiele und Lichtstimmungen lassen so - jenseits von Photoshop-Kompositionen und tiefgreifender Digital-Manipulation - neue, abstrakte Bilderwelten entstehen. Die Fotografenmeisterin (geb. 1970 in Frankfurt) kam über den Film zur Fotografie, arbeitet seit 1994 als freie Künstlerin und ist Preisträgerin der Heusenstamm-Stiftung. Ausstellungen u.a. Museum Guangzhou/China, Eisenturm Mainz, Industriemuseum Chemnitz und Buchmesse Frankfurt.

Pressetext Ausstellung “Nacht der Museen 2012“, Gisela Engert     Harmonie, Dynamik, Ordnung und Kontrast sind die wesentlichen Gestaltungsmerkmale der Fotografien von Anna Schamschula. Die künstlerische Arbeit beginnt bereits bei der Wahl des fotografischen Motivs. Es sind nicht Menschen, Szenen oder bestimmte Orte, die sie mit  ihrer Fotokamera festhalten möchte. Inspiriert durch harmonische Farbgebung, geordnete Texturen und eine strenge Linienführung, findet sie ihre Motive im alltäglichen, urbanen Raum mit vorwiegend architektonischen Elementen. Die Länder und Orte die sie bereist spielen dabei eine untergeordnete Rolle, bei ihren Motiven ist es nicht nötig zu wissen, wo sie fotografiert worden sind – gelöst aus dem Umfeld wird das Fotografierte zu einer ganz eigenen, neuen Komposition. Durch den ganz besonderen Blick für das Detail, Linien, Farben und Lichtstimmungen, wirken die Fotografien oft grafisch, fast abstrakt. Anna Schamschula strebt die Reduzierung des Gesehenen auf die grafischen Hauptmerkmale an. Dies erreicht sie durch Anhebung des Kontrastes und Verkleinerung des Tonwertraumes – bis zur Stellenweise flächenhaften Wirkung. So entstehen Bilder, die sich sowohl in der Fotografie als auch in der Grafik wiederfinden.

Frankfurter Rundschau, Februar 2009, Claus-Jürgen Göpfert    …Die Trägerin des Studienpreises der Heussenstamm-Stiftung hat ihren Stil gefunden: Farbe, nicht Schwarz-Weiß. Keine Menschen. Dafür Architektur, Ausschnitte, die auf abstraktes reduziert sind…

Frankfurter Rundschau, Dezember 2007, Gita Düpperthal    …Anna Schamschula wurde für ihre abstrakte Fotografie ausgezeichnet. Diese zeigt eine Kugel an einem Pfosten, die von der Sonne mit einem Schattenmuster in präzise Linien versehen ist. Girst beschreibt die Kunst der Fotografin so: „Sie hat ein sensibles Auge, für Dinge, die man normalerweise gar nicht sieht;  Dinge die am Wegesrand stehen“…

Frankfurter Neue Presse, Juni 2004, rik    …Wäre Anna Schamschula nicht mit ihrem Fotoapparat dabei gewesen, die Kunstwerke wären bloße Motive geblieben. In der Artothek sind ab Samstag 13 ihrer abstrakten Fotografien ausgestellt…“Hauswände haben so ihre Geschichten“, sagt Frau Schamschula. Die faszinieren sie, denn jede spreche durch Form und Farbgebung eine eigene Sprache. Ob symmetrisch, zackig oder fleckig – es sind die Linien, Farben und Schatten die in ihren Fotografien zur Geltung kommen…

Artothek (Pressetext), 2004, Ulrike Mangel     Anna Schamschula befasst sich in ihren Fotografien mit der Welt der Dinge. Das Dokumentieren dieser Welt ist jedoch nicht ihr Thema. Durch gestalterische Mittel, löst sie sich vielmehr vom reinen Abbild des Gegenstands. Indem sie über den reinen Informationsgehalt hinausgeht, verwandelt Anna Schamschula das Medium Fotografie in eine frei künstlerische Sprache. Linienführung, Form- und Farbgehalte sind die wesentlichen Inhalte ihrer Arbeiten. Ihre Fotografien sind grafische, bisweilen auch malerische Kompositionen von großer Ästhetik.

Vita

1970           geboren in Frankfurt am Main
1990           Seminare und Praktika im Bereich Film
1991-1993  Ausbildung zur Fotografin, Staatliche Landesbildstelle Hessen
Seit 1994    freischaffend tätig als Fotografin in Frankfurt am Main
1996           Meister im Fotografenhandwerk
2005-2007  Vorstandsmitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Frankfurt e.V.
2005+2009 Jurymitglied für Fotografie + Papier für den Staatspreis NRW
Seit 2007    Leitung von Fotografie-Kursen für den Bundesverband Kunsthandwerk
2007           Preisträgerin des Studienförderpreises der Heussenstamm-Stiftung, Frankfurt
 
Studienfahrten: China, die Baltischen Länder, West Kanada, Rotterdam, Antwerpen, Rom, Lissabon, Mailand etc.
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Ausstellungsbeteiligungen

2016   „Kunst in Licher Scheunen”, zum Tag des offenen Denkmals, Lich
           „Etagengalerie Hasenheide”, Frankfurt
2013   „Hessiale” Landeskunstausstellung, Kunststation Kleinsassen
           „Fotografie...wie gemalt“, Galerie des BBK, Frankfurt
2012   „Inspiration“, Nacht der Museen, Frankfurt
            Achema, Messe Frankfurt
2011   „… so gesehen“, Galerie des BBK Frankfurt
2008   Museum of Art, Guangzhou, China
2007 - 2013 Buchmesse Frankfurt
2007   Kunstraum, Bad Vilbel
           Galerie des BBK, Frankfurt
2006   Eisenturm Mainz
           Ausstellungshalle 1A, Frankfurt
2004   Industriemuseum Chemnitz
           Orangerie Darmstadt
           Galerie Artothek, Frankfurt
2001   Galerie der Heussenstamm-Stiftung
1999   Galerie Kunstwerk, Frankfurt
1998   Galerie Kunstwerk, Frankfurt
1995   Kunst in Königswinter
Ankäufe

Deutsche Bahn Netze
Kempinski Gravenbruch
Private Sammler
Publikationen

Hessiale (2013 S. 48/49); BBK Frankfurt (2013 S.258/259); "Mensch und Umwelt"(2008, S.23);
BBK Frankfurt (2007, s. 128/129); "Vom Licht" (2004 S.46/47); "Poesie des Funktionalen (2004 S.110/111);
Kunstwerk (1998/1999); BBK Frankfurt (1996, s. 158/159);Kunst in Königswinter (1995, S.7)

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Juli 2017